Madeira Roadtrip: Funchal, Porto Moniz und die Nordküste (3 Tage)
Eine 3-tägige Rundfahrt über Madeira ab Funchal — Klippenstraßen, die Lavabecken von Porto Moniz und die alte Küstenstraße, auf die ein Wasserfall stürzt. Nirgends auf der Insel Maut.
Grobe Schätzung — Sprit + Nächte zu üblichen Preisen. Die genaue Zahl gibt's im Rechner.
Die Route als Video
Madeira hat 113 Kilometer Umfang und braucht drei Tage, was absurd klingt, bis man die Strecke fährt. Die Insel ist ein Berg, der aus dem Atlantik gekommen ist und nie flach wurde, also besteht die Straße aus Tunneln, Kehren und Steigungen, die eine flache Karte nicht zeigen kann — und die besten zwanzig Kilometer davon sind eine Straße, die ersetzt wurde und trotzdem stehen geblieben ist.
Tag 1 — Von Funchal westwärts entlang der Südküste (32 km)
Aus Funchal hinaus durch Câmara de Lobos, einen arbeitenden Fischerhafen, der sich dagegen gewehrt hat, ein Postkartenmotiv zu werden, und hinauf zum Cabo Girão — eine der höchsten Steilküsten Europas, mit einer Glasplattform, die über die Kante hinausragt, für alle, die senkrecht nach unten schauen wollen.
Dann Ribeira Brava, wo ein Tal ins Landesinnere schneidet, und weiter nach Calheta. Diese Küste besteht aus Bananenterrassen und Dörfern, die in Schluchten geklemmt sind, und die Schnellstraße tunnelt an fast allem vorbei — nimm also die alte Straße, wo es geht.
Tag 2 — Um das Westende herum nach Porto Moniz (32 km)
Die stille Ecke. In Ponta do Pargo steht der Leuchtturm an der Westspitze der Insel, und fast niemand ist dort. In Achadas da Cruz fährt eine Seilbahn eine nahezu senkrechte Klippe hinunter zu einer Ackerterrasse auf Meereshöhe, zu der überhaupt keine Straße führt.
Porto Moniz ist das Nachtquartier: natürliche Becken, im Lavagestein entstanden, über deren Rand der Atlantik bricht und sie wieder auffüllt.
Tag 3 — Über die alte Küstenstraße zurück nach Funchal (49 km)
Die Fahrt, die den Leuten im Gedächtnis bleibt. Zwischen Porto Moniz und São Vicente führt die moderne VE2 in Tunneln durch den Fels — und die old ER101, das schmale Band, das sie ersetzt hat, ist noch da, in die Felswand geschnitten, das Meer darunter.
Bei Seixal stürzt ein Wasserfall direkt auf die alte Fahrbahn. Man fährt darunter durch. Es ist die am häufigsten fotografierte Straße der Insel, und sie verdient das auch.
Dann landeinwärts über den Pass Encumeada und hinab nach Funchal, mit dem Rückgrat der Insel in Wolken über dir.
Keine Maut, gar keine, nirgends
Madeiras gesamtes Straßennetz — die Schnellstraßen VE und VR, jeder Tunnel, die regionalen ER-Straßen — ist toll-free.
Das lohnt sich klar zu sagen, weil es auf dem portugiesischen Festland anders ist: Auf der A22 und den Douro-Straßen laufen elektronische Pórtico-Mautstellen, die ein Kennzeichen abbuchen, ohne dass es eine Kabine zum Anhalten gibt, und wer darüber gelesen hat, erwartet hier zu Recht dasselbe. Die Insel verlangt nichts.
Miete etwas Kleines
Das Auto, das hier funktioniert, ist ein kleiner Kompaktwagen mit funktionierender Handbremse, kein komfortabler. Die Steigungen sind steil genug, dass untermotorisierte Automatikgetriebe sich quälen, die Dorfgassen wurden vor dem Auto angelegt, und die Parkplätze in Funchal und Porto Moniz sind eng.
Was es kostet
Mit dem cost calculator kannst du Sprit und Übernachtungen für deine genauen Daten berechnen. Da es auf der Insel keine Maut gibt, sind die einzigen festen Kosten Sprit, Parken und die Seilbahn in Achadas da Cruz, falls du sie nimmst.
Wo du auf dieser Route übernachtest
Wähle deine Daten und sieh, was in Funchal frei ist.
Unterkünfte ansehen — Funchal →Affiliate-Link – wir erhalten ggf. eine Provision ohne Mehrkosten für dich.
🚦 Wichtig vor der Fahrt
Maut. Madeiras komplettes Straßennetz ist mautfrei — die Schnellstraßen VE und VR, jeder Tunnel und die regionalen ER-Straßen. Das gehört gesagt, denn auf dem portugiesischen FESTLAND ist es anders: Die A22 und die Douro-Straßen arbeiten mit elektronischen pórtico-Mautbrücken, die ohne Mautstation einfach das Kennzeichen abrechnen — wer davon gelesen hat, erwartet hier verständlicherweise dasselbe.
Gut zu wissen. Miete lieber einen kleinen Kompaktwagen als ein komfortables Reiseauto. Die Steigungen sind so steil, dass untermotorisierte Automatikgetriebe ins Schwitzen kommen, die Dorfgassen sind älter als das Automobil, und in Funchal und Porto Moniz ist der Parkraum eng. Zwischen Porto Moniz und São Vicente existiert die alte ER101 noch neben den VE2-Tunneln — ein in die Steilwand gehauenes Felsband, bei Seixal stürzt dir ein Wasserfall direkt auf die Fahrbahn.
Berechne deine genauen Kosten im Kostenrechner. Preise sind ungefähr — prüfe offizielle Seiten vor der Reise. Einige Links sind Affiliate-Links.
Diese Reise planen
Wo übernachten
Hotels & B&Bs → Ferienhäuser & Wohnungen → Campingplätze (buchbar) → Wohnmobil- & Übernachtungsplätze →Touren & Tickets
Aktivitäten finden →Affiliate-Link – wir erhalten ggf. eine Provision ohne Mehrkosten für dich.
Weitere Strecken in der Nähe
Neue Roadtrips in dein Postfach
Eine E-Mail, wenn wir eine neue Route veröffentlichen — mit Guide, Karte und echten Kosten. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.